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Cornelia Heyne referierte über zum Thema „Betreuung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“

Rund 50 Interessenten kamen am 19.11.2015 zur Veranstaltung der Frauen Union ins Sportheim in Steinberg am See um sich über das Thema „Betreuung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ zu informieren.

Die Referentin Rechtsanwältin Cornelia Heyne erläuterte den vielen interessierten Besuchern, dass eine schwere Erkrankung, ein schwerer Unfall oder auch das Nachlassen der geistigen Kräfte im Alter dazu führen können, dass man seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln und keine selbstständigen Entscheidungen mehr treffen kann. Deshalb sollte sich jeder frühzeitig die Frage stellen, wer dann im Ernstfall Entscheidungen für einen selbst treffen soll. Cornelia Heyne informierte die Besucher darüber, dass im Falle einer wirksamen und ausreichenden Vollmacht ein Betreuer nicht bestellt werden dürfe. Sie gab aber auch zu bedenken, dass eine Vorsorgevollmacht ein ganz besonderes Vertrauensverhältnis voraussetzt, da bei Missbrauch erheblicher Schaden entstehen könne.

Am Schluss ihres Vortrags widmete sich die Rechtsanwältin der Patientenverfügung, die Ausdruck des Selbstbestimmungsrechts sei und in einem Notfall Angehörigen die Last der Entscheidung nehmen und Ärzten den Weg weisen kann. Sie empfahl den Zuhörern, dass sich jeder abwägend und in Ruhe seine eigene Meinung bilden solle und nicht vorschnell ein Standardformular ausfüllen und unterschreiben solle.