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55 Prozent wollten Harald Bemmerl – Bernd Hasselfeldt unterliegt bei der Stichwahl

Die Steinberger Bürger haben den SPD-Kandidaten zum neuen Bürgermeister gewählt. Mitbewerber Bernd Hasselfeldt (CSU) kam nur auf 45 Prozent.

Bernd Hasselfeldt (CSU) gratuliert Harald Bemmerl (SPD, rechts) zum Sieg bei der Wahl zum Bürgermeister von Steinberg am See. Foto: smx

Von Maximilian Schmid
Steinberg am See. Das Ergebnis der Kommunalwahl am 16. März, bei der Harald Bemmerl lediglich 19 Wählerstimmen mehr einfahren konnte als CSU-Konkurrent Bernd Hasselfeldt, ließ bei der Stichwahl ein Kopf-an-Kopf-Rennen erwarten. Bemmerl siegte allerdings diesmal mit einem klaren zehnprozentigen Vorsprung: Er wurde von 655 Steinbergern gewählt, Hasselfeldt brachte es auf 535 Stimmen. Bürgermeister Jakob Scharf, der als Wahlleiter fungierte, gab das Wahlergebnis gegen 18.45 Uhr mit ernster Mine bekannt und gratulierte Harald Bemmerl, der bereits zum vierten Mal gegen ihn angetreten war.

In einem ersten Statement unmittelbar nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses sprach Bemmerl von einem „super Gefühl“ angesichts des Wahlsieges. Sein Lebensziel nach 24-jähriger Dienstzeit als Gemeinderat und SPD-Fraktionssprecher erreicht zu haben, müsse er aber erst verinnerlichen. Den Wahlsieg habe er sich erhofft, sagte Bemmerl, es wäre aber vermessen gewesen, dies zu erwarten. Ursache für sein gutes Abschneiden sei sicherlich die hohe Wahlbeteiligung von 77,8 Prozent und der hohe Anteil von Briefwählern. Die Wähler haben sich nach Ansicht Bemmerls aber auch Gedanken über sein Wahlmotto „Kompetenz und Transparenz“ gemacht. Sein Dank galt seiner Familie und dem Team, das ihn während des Wahlkampfs nach Kräften unterstützt habe, aber auch allen Wählern, die ihm das Vertrauen ausgesprochen haben.

Seinen Dienst als neuer Steinberger Bürgermeister werde er am 1. Mai antreten. Bei der ersten Sitzung des neuen Gemeinderates würden auch die Posten der beiden Stellvertreter neu vergeben und die Ausschüsse neu besetzt, informierte Bemmerl. Nach Bürgermeister Jakob Scharf und zweitem Bürgermeister Reinhold Dauerer gratulierte auch Mitbewerber Bernd Hasselfeldt dem Wahlsieger zum Erfolg. Zu den weiteren Gratulanten zählten der Wackersdorfer Bürgermeister Thomas Falter, die anwesenden Gemeinderäte und die Wahlhelfer.

 

Artikel der Mittelbayerischen Zeitung

Artikel des Neuen Tages

Artikel des Ostbayern Kuriers

Fernsehbeitrag des OTV

Die Hasselfeldts – eine kleine Polit-Dynastie

Klicken Sie hier: Artikel der Münchner Abendzeitung vom 28. März 2014

 

 

CSU-Frühschoppen mit Mutter Gerda

Von Maximilian Schmid

Die Stichwahl steht am Sonntag in Steinberg am See an. Bundespolitikerin Gerda Hasselfeldt, Mutter des CSU-Bewerbers, stärkte ihrem Sohn den Rücken.

Letzte Wahlversammlung des Steinberger CSU-Bürgermeisterkandidaten Bernd Hasselfeldt mit seiner Mutter Gerda Hasselfeldt und CSU-Landratskandidat Thomas Ebeling. Foto: smx

Steinberg am See.  Das Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 16. März 2014 fiel denkbar knapp aus: Bernd Hasselfeldts Mitbewerber von der SPD hatte 19 Stimmen mehr erreicht. Nun warb Bernd Hasselfeldt gemeinsam mit seiner Mutter Gerda Hasselfeldt und Landratskandidat Thomas Ebeling erneut um die Gunst der Wähler. Beim sonntäglichen Frühschoppen im Pfarrheim, der mit rund 120 Zuhörern sehr gut besucht war, konnte CSU-Vorsitzender und Bürgermeisterkandidat Bernd Hasselfeldt auch Staatssekretärin a. D. Marianne Deml und die beiden CSU-Bürgermeister Thomas Falter und Jakob Scharf begrüßen.

Seine letzte Wahlveranstaltung hielt Hasselfeldt an seinem 37. Geburtstag – Grund genug, um den Besuchern eine Runde Freibier zu spendieren. Es bleibe nur noch wenig Zeit, um die Wähler davon zu überzeugen, dass er der richtige Kandidat für das Amt des Bürgermeisters sei, deshalb wolle er in aller Demut, aber auch mit dem nötigen Selbstbewusstsein vor die Bürger treten.

Sachthemen seien in den vergangenen Wochen ausreichend diskutiert worden, sagte Hasselfeldt und bekräftigte, dass er bereit und fähig sei, die Verantwortung für die Gemeinde zu übernehmen. Er werde sich auch vor Kompromissen nicht scheuen, wenn es um die Weiterentwicklung am Steinberger See, den Abschluss der Dorferneuerung, die Unterstützung bei der Kinder- und Seniorenbetreuung und die Förderung des Ehrenamtes gehe.

CSU-Landratskandidat Thomas Ebeling, der ebenfalls am 30. März in die Stichwahl gegen SPD-Bewerberin Marianne Schieder gehen muss, betonte die Gemeinsamkeiten zwischen Hasselfeldt und ihm: Beide gehen in die Stichwahl und beide haben einen sachlichen Wahlkampf geführt, ohne den politischen Gegner anzugreifen und beide stehen dafür, dass Politik aus einem Guss gemacht wird.

Gerda Hasselfeldt, die schon mehrere Führungspositionen in der Bundespolitik inne hatte und derzeit Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag ist, plauderte einige „kleine Geheimnisse“ ihres Sohnes aus dessen Jugend aus. Bernd Hasselfeldt, der in einem Wirtshaus aufgewachsen ist, habe sich während seiner Schulzeit als Klassen-und Schülersprecher schon immer für die Anliegen seiner Kameraden eingesetzt. Er entstamme einer sehr politisch geprägten Familie, in der das ehrenamtliche Engagement ganz selbstverständlich gewesen sei, deshalb habe er sich in Steinberg am See gerne in das gesellschaftliche Leben eingebracht.

Ihr Sohn Bernd werde einer wesentlichen Charaktereigenschaft eines Politikers gerecht, der die Leute mögen muss, ganz egal aus welcher sozialer Herkunft sie sind, sagte Gerda Hasselfeldt.

Nach diesen persönlichen Worten zu ihrem Sohn nahm Gerda Hasselfeldt auch zur aktuellen Bundespolitik Stellung. Nachdem Russland den Ruf der Menschen in der Ukraine nach Freiheit und Demokratie entgegenwirke, wolle man das Land mit Sanktionen dazu bringen, nicht noch weiter die Menschenrechte zu verletzen. Dabei müsse klar sei, dass es um keine militärische Auseinandersetzung gehe, man dürfe aber auch nicht den Weg des Zuschauens beschreiten.

Hasselfeldt beschäftigte sich auch mit dem Thema Rente und verwies auf die CSU-Initiative zur besseren Berücksichtigung von Kindererziehungszeiten bei der Rente. Bei der von der SPD initiierten Rente mit 63 bei 45 Beitragsjahren gebe es noch einigen Klärungsbedarf.

Den geforderten Mindestlohn von 8.50 Euro bezeichnete die Rednerin als „in Ordnung“. Die tatsächliche Situation müsste aber jeweils berücksichtigt und Vergütungen für Ehrenamtliche ausgenommen werden.

Artikel der Mittelbayerischen Zeitung

 

 

Gerda Hasselfeldt zu Gast in Steinberg am See

                                                                                                                                              Quelle: www.hasselfeldt.de

Am kommenden Sonntag, den 23. März dürfen wir die Abgeordnete des Wahlkreises Fürstenfeldbruck/Dachau und Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Gerda Hasselfeldt in Steinberg am See begrüßen. Zu diesem Anlass lädt die CSU Steinberg am See ab 10:30 Uhr zum Frühschoppen ins Steinberger Pfarrheim ein, wo auch Landratskandidat Thomas Ebeling zu Gast sein wird.

                                                                                                                                                                                        .

Stichwahl um das Bürgermeisteramt – 6 Gemeinderatssitze für die CSU

 

Ergebnisse der Kommunalwahlen am 16. März 2014

 

Bürgermeister

Bernd Hasselfeldt (CSU)     43,3 %

Harald Bemmerl (SPD)        44,9 %

Daniel Frank (FW)               11,8 %

 

Gemeinderat

CSU     48,9 %   (6 Sitze)  -  Bernd Hasselfeldt, Josef Weinfurtner, Franz Kiendl, Markus Lang, Josef Haller, Cornelia Heyne

SPD     39,2 %   (5 Sitze)  -  Harald Bemmerl, Horst Binner, Konrad Zitzler, Erika Oberndorfer, Rudolf Baumer

FW       11,9 %   (1 Sitz)    -  Daniel Frank

 

Alle Ergebnisse unter: http://wahlen.wackersdorf.de/

Artikel der Mittelbayerischen Zeitung