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Auf geht’s in die Bundeshauptstadt

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Lokalpolitik soll transparent bleiben

In seinem Grußwort teilte der stellvertretende Landrat Jakob Scharf mit, dass die Landkreis CSU gut aufgestellt sei. Landrat Thomas Ebeling komme überall gut an und habe durch sein kompetentes Handeln bereits einiges auf den Weg gebracht. Scharf merkte an, dass die meisten der von Bürgermeister Bemmerl als seine Maßnahmen dargestellten Projekte in der Gemeinde Steinberg am See bereits in der Vorperiode im Gemeinderat unter CSU-Führung angestoßen und auf den Weg gebracht worden seien.

Ortsvorsitzender Bernd Hasselfeldt berichtete aus der Arbeit im Gemeinderat. Die CSU-Fraktion im Gemeinderat bedauere, dass unter Bürgermeister Bemmerl viele Tagesordnungspunkte im nicht-öffentlichen Teil behandelt werden, obwohl nicht immer erkennbar sei, warum eine öffentliche Behandlung nicht möglich sein soll. Hier werde man in Zukunft noch mehr darauf achten, dass die Gemeindepolitik so transparent wie möglich für alle Bürger gestaltet wird.

Hasselfeldt erläuterte weiter, dass nun die Abwasserentsorgungs- und Wasserversorgungsanlage in Oder fertiggestellt und damit die schon lange geplante weitere Erschließung des Steinberger Sees umgesetzt werde. Auch mit dem Radweg nach Heselbach konnte eine langjährige CSU-Forderung umgesetzt werden. Derzeit beschäftige sich der Gemeinderat intensiv mit der Umsetzung des neuen Baugebietes „Hirmerleiten 3“, um der starken Nachfrage an Bauplätzen für Familien in Steinberg am See möglichst bald gerecht zu werden. Wegweisenden Entscheidungen, die gut für die weitere Entwicklung der Gemeinde Steinberg am See sind, werde sich die CSU als größte Fraktion im Gemeinderat auch unter Bürgermeister Bemmerl nicht verschließen und diese aktiv mit umsetzen, werde jedoch stets alle Entscheidungen kritisch prüfen.

In diesem Zusammenhang informierte Hasselfeldt auch über zwei Anträge, die zur nächsten Gemeinderatssitzung eingebracht werden. Die sogenannte Oder-Kreuzung soll durch eine neue Verkehrsführung und Umbau zu einem Kreisverkehr entschärft und fit gemacht werden für die Anbindung an das Wackersdorfer Industriegebiet. Auf Vorschlag der Jungen Union sollen über das Förderprogramm Bayern-WLAN zwei kostenlose Hotspots am Steinberger Rathaus und beim Rathausbrunnen eingerichtet werden.

Nach der Delegiertenwahl zur Kreisversammlung gab Hasselfeldt den CSU-Terminkalender bekannt. Im Rahmen des Ferienprogramms begeben sich die Kinder am 9. September auf Geisterwanderung. Am 2. Oktober findet wieder das im Vorjahr gut angenommene Einheitsfest am Dorfbrunnen statt. Für 7. Oktober laufen die Vorbereitungen für den 1. schwarzen Party-Freitag im Rahmen eines Oktoberfests an der Segelschule Gradl. Vier Tage besucht der Ortsverband vom 14. bis 17. Oktober die Bundeshauptstadt Berlin. Einige Plätze sind noch frei. Anmeldungen nimmt Bernd Hasselfeldt entgegen. Viele Veranstaltungen und Aktionen finden sich auch im Jahreszyklus der Frauen- und Jungen Union. Die werden ebenso unterstützt wie die Ortsvereine.

Quelle: http://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/gemeinden/steinberg/lokalpolitik-soll-transparent-bleiben-21487-art1384497.html

Volle Halle & super Stimmung beim 25. Starkbierfest

Das traditionelle Starkbierfest der Union war auch heuer wieder ein Publikumsrenner, die Irlacher Dorfmusikanten sorgten für zünftige Stimmung in der Sporthalle der Grundschule. Moderator Markus Fischer begrüßte zum „Stein-Berg“ zahlreiche CSU-Kommunalpolitiker begrüßen, darunter MdL Alexander Flierl und stellvertretenden Landrat und Altbürgermeister Jakob Scharf sowie Bürgermeister Harald Bemmerl, der unter all den „Schwarzen“ mit seinen Fraktionskollegen einen roten Farbtupfer abgab. Fischer freute sich auch über den Besuch zahlreicher Ortsvereine.

„Wenn die vor 500 Jahren nicht so gscheit gewesen wären, das Reinheitsgebot zu erfinden, dann hätten wir heut kein g’scheites Bier“, sagte MdB Holmeier unter Hinweis auf 500 Jahre Reinheitsgebot. Als Mitglied des „Briefmarkenausschusses“ im Deutschen Bundestag habe er sich deshalb für eine entsprechende Sondermarke eingesetzt. Mit Hilfestellung von Braumeister Martin Spießl zapfte CSU-Vorsitzender Bernd Hasselfeldt mit nur einem Schlag gekonnt das erste Bockbierfass an und stieß mit den Ehrengästen auf ein fröhliches Fest an.

Wortgewaltig eröffnete Hasselfeldt am „Jacobator-Pult“ seine stimmungsgeladene Rede, indem er alle „gschwollkopferten Kollegen“ des Gemeinderates willkommen hieß. Dann ging der Starbierredner mit dem CSU-Vorsitzenden kurzfristig durch: Den einzigen, durch Abwesenheit glänzenden „farblosen“ Gemeinderat (gemeint war FW-Rat Daniel Frank) würde er sowieso nicht begrüßen, da dieser zu denen gehöre, die „ihr eigenes Süppchen kochen“, wenn es um die weitere Bebauung am Steinberger See gehe. Und dies „stinke ihm halt“, weil endlich alle zusammenarbeiten müssten, um die Probleme zu lösen.

Zurück zur Starkbierrede folgte die Fortsetzung des Begrüßungsreigens: Willkommen allen Denkern, Doktoren, Segelyachtbesitzern, Porschefahrern und all den anderen „armen Leit“, und willkommen den „Bierpantschern“ aus Bodenwöhr, sagte Hasselfeldt und prostete mit „Auf geht’s zum Leberschock, ein Prosit dem Jacobator-Bock“ dem Publikum zu. Sein besonderer Gruß galt dem Wackersdorfer Starkbierredner Walter Buttler, Inhaber aller möglicher Posten, die sonst keiner haben wolle, und dessen „leidvoller Geschichte“ mit dem Christbaum in der Wackersdorfer Kirche.

Mit der Geschichte, wie der Vater dem Sohn die Politik erklärt, erntete der Redner anhaltenden Beifall: Der Vater sei das Kapital, die Mutter die Regierung, der Opa die Gewerkschaft, das Au-pair-Mädchen die Arbeiterklasse, der große Sohn das Volk und sein kleiner Bruder die Zukunft. Als der Sohn nachts die Eltern holen wollte, weil der kleine Bruder in die Hose gemacht hatte, sah er den Papi beim Au-pair-Mädchen im Bett, der Großvater schaute dabei zu und die Mutter schlief. Die Antwort des Sohns auf die Frage des Vaters am nächsten Morgen, ob er denn nun wisse, was Politik sei, lautete so: „Das Kapital missbraucht die Arbeiterklasse, die Gewerkschaft schaut zu, während die Regierung schläft; das Volk wird ignoriert und die Zukunft liegt in der Sch….“.

Zielscheiben der Hasselfeldt´schen Derbleckereien waren nicht nur der „hyperaktive neue TV-Star, Landrat-Stellvertreter und Altbürgermeister Jakob Scharf, der gegen die Glastür am Schützenheim rannte, sondern auch Bürgermeister Harald Bemmerl, den er dazu aufforderte, beim Starkbierfest einen „Pilotversuch“ seines Versprechens zu starten, jedem Steinberger, der zur Bürgerversammlung komme, eine Halbe Bier zu spendieren. Zudem fragte Hasselfeldt Bemmerl, ob es denn wahr sei, dass bei den vermeintlichen Kanalarbeiten in „der Oder“ eine Bier-Pipeline von der Brauerei in Bodenwöhr an den Steinberger See zum Haller-Wirt gebaut werde.

Weitere verbale Spitzen gab es gegen die „endlos langen Reden“ bei der Brunneneinweihung, jeder habe das gesagt, was schon immer wieder gesagt worden sei, gegen den Wackersdorfer Bürgermeister Thomas Falter und dessen überschwängliches Engagement beim Bau von Regenüberlaufbecken im Neubaugebiet Heselbach. „Der Murner See ist dagegen eine Drecklagga“, stellte Hasselfeldt humorig fest. Aber jeder brauche halt sein Denkmal: Der Jäger Alfred seinen Kreisel, der Scharf Jackl den Brunnen und der Falter Thomas die Regenüberlaufbecken. (smx)

Quelle: http://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/gemeinden/steinberg/starkbier-mit-derblecken-am-stein-berg-21487-art1342002.html

In Steinberg am See ist wieder Starkbierzeit

Plakat

 

 

Cornelia Heyne referierte über zum Thema „Betreuung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“

Rund 50 Interessenten kamen am 19.11.2015 zur Veranstaltung der Frauen Union ins Sportheim in Steinberg am See um sich über das Thema „Betreuung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ zu informieren.

Die Referentin Rechtsanwältin Cornelia Heyne erläuterte den vielen interessierten Besuchern, dass eine schwere Erkrankung, ein schwerer Unfall oder auch das Nachlassen der geistigen Kräfte im Alter dazu führen können, dass man seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln und keine selbstständigen Entscheidungen mehr treffen kann. Deshalb sollte sich jeder frühzeitig die Frage stellen, wer dann im Ernstfall Entscheidungen für einen selbst treffen soll. Cornelia Heyne informierte die Besucher darüber, dass im Falle einer wirksamen und ausreichenden Vollmacht ein Betreuer nicht bestellt werden dürfe. Sie gab aber auch zu bedenken, dass eine Vorsorgevollmacht ein ganz besonderes Vertrauensverhältnis voraussetzt, da bei Missbrauch erheblicher Schaden entstehen könne.

Am Schluss ihres Vortrags widmete sich die Rechtsanwältin der Patientenverfügung, die Ausdruck des Selbstbestimmungsrechts sei und in einem Notfall Angehörigen die Last der Entscheidung nehmen und Ärzten den Weg weisen kann. Sie empfahl den Zuhörern, dass sich jeder abwägend und in Ruhe seine eigene Meinung bilden solle und nicht vorschnell ein Standardformular ausfüllen und unterschreiben solle.